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Von den Pfahlbauern bis zur Stadtgründung Luzerns

 Die Anfänge – Leben am Wasser

Schon vor über 5000 Jahren lebten Menschen in der Zentralschweiz. Im Wauwilermoos, unweit von Luzern, wurden Pfahlbauten entdeckt, die auf etwa 4300 v. Chr. datiert werden. Auch Luzern selbst dürfte sehr alt sein: Bei Bauarbeiten für das ewl See-Energiezentrum im Jahr 2020 wurden Spuren einer Siedlung gefunden, die rund 3000 Jahre alt ist – etwa aus dem Jahr 1000 v. Chr.

Der Musegger Umgang

Im Mittelalter waren Großbrände häufig, da die Häuser meist aus Holz gebaut und mit Stroh oder Schindeln gedeckt waren. Dadurch konnten sich Feuer leicht ausbreiten, oft brannten ganze Häuserzeilen oder sogar Stadtteile nieder. Auch Luzern blieb davon nicht verschont – was wohl zur Redensart führte:

„Z’ Lozärn brönnts gern.“

Rathaus und Pfistern von Ulrich Gutersohn

Die Fenster der Häuser sind mit Geranien geschmückt. Die Laubbäume tragen hellgrüne Blätter. Es könnte Frühsommer sein. Der bunte Markt unter der Egg und die Nauen im Fluss verraten, dass das Bild an einem Dienstag oder Samstag gemalt worden sein muss. Denn das sind die zwei Markttage in Luzern, schon seit Jahrhunderten. Auf dem Bild "fehlt" die 1899 erbaute Rathausbrücke.

Gutersohn Ulrich Rathaus
Rathaus und Pfistern - Ulrich Gutersohn 1862-1945, Wikimedia.

Das Korporationsgebäude (oder Sonnenberghaus) von Ulrich Gutersohn


Korporationsgebäude (oder Sonnenberghaus), Ulrich Gutersohn - Wikimedia